Ausstellung vom 06.06.2019 bis 28.08.2019

Vernissage:

Eröffnung: Donnerstag, 06.06.2019 um 18:00 Uhr
im Justizzentrum Mainzer Str. 124, 65189 Wiesbaden
Begrüßung und Ausstellungseröffnung: Margarete Stuffler-Buhr
Laudatio: Dr. Spielmann (für Livia Meyer) Lisa Degenhardt (für Rosana Woiczechowski)
Musik: Wanting Qiu (tragbares Piano)
Die Ausstellung ist bis 28.05.2019 montags bis freitags von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.

Rosana Woiczechowski – Künstlername: Rosana Amanae

Rosana Amanae

lebt mit ihrer Familie in Wiesbaden. Seit vielen Jahren ist sie Yoga-Lehrerin und beschäftigt sich mit Meditation, Reiki und Feng Shui. Dies verstärkt ihre Fähigkeit die Schwingungen von Farben in strahlende Bilder umzusetzen. Ihre Bilder sind positive Energieträger, die Wohn- und Arbeitsräume beleben und energetisch „aufpeppen“. Die besonderen Schwingungen der Farben setzt sie bewusst zu Kompositionen zusammen, um ihre heilende Wirkung zu steigern und den Betrachter in eine fast meditative Faszination zu versetzen. Bei jedem Anblick erweitert sich das Bild aufs Neue. Die Formen und Stimmungen sind so komplex angelegt, dass es stets etwas Neues zu entdecken gibt. Am liebsten arbeitet Rosana Amanae mit der Encaustic-Technik. Diese bietet eine Vielzahl von Farbverläufen, Formen und Strukturen wie man sie mit dem Pinsel kaum hervorbringen kann. Encaustic bedeutet: „Mit Feuer einbrennen“. Hierzu werden spezielle Wachsfarben mit Hilfe eines Maleisens heißflüssig auf einen Malgrund aufgetragen. Der Glanz und die Tiefe der Farben sind einfach faszinierend. Ihre ganz eigenen Stilelemente verbindet Rosana Amanae mit unterschiedlichsten Techniken und Materialien. So entstehen immer wieder wahre Lichtblicke, deren Kraft und sanfte Stimmung bis tief in die Räume ausstrahlen.


Livia Meyer

Livia Meyer

Livia Meyer wurde 1967 in Bukarest/Rumänien geboren. Noch unter dem sozialistischen Regime absolvierte sie 1993 das Studium der Humanmedizin an der Carol-Davila-Universität in Bukarest. Sie verließ Rumänien und begann ihre ärztliche
Tätigkeit in Paris. Nach 4 Jahren wechselte sie nach Deutschland und unterbrach nach 3 Jahren ihre ärztliche Laufbahn, um sich als Mutter der Familie zu widmen. Das Kind wurde größer, der Wiedereinstieg in die Klinik geplant - und dann geschah (wie in aller Regel) der unerwartete und tiefe Einbruch in ihrer Lebensplanung: Die Diagnosenstellung einer schweren neurologischen Systemerkrankung. Das Leben verlor alle bisherigen Strukturen und Möglichkeiten der Selbstverwirklichung (Arbeit/Familie), und aus dem Erleben dieses kompletten Zusammenbruchs entwickelte sich für Frau Meyer die Öffnung zur Malerei. Und hier gelang es ihr auch, den progredienten Prozeß der Erkrankung zwar nicht zu verarbeiten, zu thematisieren und gleichzeitig dem Leben neue Impulse zu verleihen. Thematisch fokussiert sich Frau Meyer auf 2 Bereiche: (als Spiegel seelischer Empfindungen) und naive Landschaftsmalerei als Ausdruck farbiger lebendiger Hoffnung. Der Betrachter möge sich vielleicht in einigen dieser Bilder wiedererkennen.