Ausstellung vom 04.08.2016 bis 29.10.2016

Vernissage 

Eröffnung: Donnerstag, 04. August 2016 um 18:00 Uhr 
im Justizzentrum Mainzer Str. 124, 65189 Wiesbaden
Begrüßung und Ausstellungseröffnung: Elisabeth Fritz
Laudatio: Michael Horaczek
Die Ausstellung ist bis 29.10.2016 montags, dienstags, mittwochs von 08:00 bis 16:45 Uhr, donnerstags von 08:00 bis 17:30 Uhr geöffnet.

Blickpunkte - Martin Kosa und Stefan Ye-Löhr

Martin Kosa

geb. 1952; 1970-1974 Diplom-Studium Mathematik, 1978 Promotion in Berlin, Tätigkeit in Forschung und Lehre in Berlin; lebt und arbeitet seit 1991 in Ingelheim am Rhein; seit 2001 freischaffend tätig als Fotokünstler und Bildautor, Schwerpunkt experimentelle und konzeptionelle Fotografie.

  • 2012-2014 Emerging Artist bei der Vernissage Mediengruppe, Heidelberg
  • 2013 Publikation des Fotobuches "Tokyo translated". Rege Ausstellungstätigkeit, mehrere Auszeichnungen und Preise, so z.B. 2005 Kulturpreis für Fotografie des Landkreises Mainz-Bingen
  • 2013 Teilnehmer der Mobile Art Europe im Museum für Kommunikation in Berlin
  • 2014 Galerie 20 x 20, Winterthur/Schweiz, Gemeinschaftsausstellung
  • 2015 KOLGA Award, Tbilissi/Georgien, Finalist
  • 2016 "Rheinhessen(Symposium", Mainz, Gemeinschaftsausstellung

Beim Fotografieren lasse ich mich davon leiten, dass Bilder möglichst geheimnisvoll sein sollen.
Dann kann es gelingen, dass sich der Betrachter eingeladen fühlt, das Rätselhafte, Surreale und subtil Verfremdete meiner Bildwelten zu entschlüsseln. Dabei sind die Bilder keine aus mehreren Fotos zusammengesetzten digitalen Kompositionen, sondern jedem Bild liegt genau ein digitales oder analoges Negativ zugrunde; kein Bilddetail ist nachträglich hinzugefügt.

Stefan Ye-Löhr

geb. 1959; ist Rechtspfleger beim Amtsgericht Wiesbaden. Die Schwarz-Weiß-Fotos dieser Ausstellung entstanden in den letzten drei Jahren in der näheren Umgebung, sind kaum nachbearbeitet und wurden mit Grautinten auf Papier gedruckt. Sie wurden von Josef Sudek und Robert Häusser beeinflusst und versuchen das Besondere im Trivialen zu zeigen. Bei der Fertigung wurde der Versuch unternommen, alte mit neuer Technik zu verbinden. Sie stellen aleatorische Studien dar, deren Zweck erreicht wäre, wenn sie neugierig auf die Vorbilder oder einfach auf das Große im Kleinen machten.