„Die Sprache der Natur“ von Nasira Turganbaj

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Exodus 200x100cm, 2005
"Exodus" 200x100cm, 2005

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof freut sich sehr, mit der dritten Ausstellung im Jahr 2016 die Künstlerin Nasira Turganbaj im Lichthof begrüßen zu dürfen!

Die Ausstellung „Die Sprache der Natur“ wird in der Zeit vom 6. Juli 2016 bis zum 23. September 2016 im Lichthof des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs, Brüder-Grimm-Platz 1, 34117 Kassel, zu sehen sein. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr und Freitag von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr.

Die Ausstellungseröffnung ist am Mittwoch, dem 6. Juli 2016, 17.00 Uhr.

Die Ausstellung wird durch den Vizepräsidenten des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs, Herrn Dirk Schönstädt eröffnet werden. Einführende Worte zu den gezeigten Arbeiten erfolgen durch Herrn Dirk Schwarze, dem ausgewiesenen Kunstkenner der Kasseler Kunstszene und ehemaligen Leiter der Kulturredaktion der Hessischen Niedersächsischen Allgemeine.

Frau Turganbaj, in Kirgisistan geboren, ist Mitglied der Akademie der Künstler der kirgisischen Republik, Mitglied des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und selbständige Künstlerin in Kassel. Sie war Meisterschülerin bei Prof. Alf Schuler an der Kunsthochschule Kassel, wo sie ein Studium mit Schwerpunkt Keramik im Fachbereich Bildende Kunst bei Prof. Dr. Busz (Keramik) und Prof. Urs Lüthi (Bildende Kunst) absolviert hat. Des Weiteren hat sie an der Kunstakademie Bischkek /Kirgisistan ein Studium in den Fächern Bildende Kunst und Keramik absolviert. Sie hat eine Vielzahl internationaler und nationaler Ausstellungen bestückt und auch damit ihre Vielseitigkeit unter Beweis gestellt.

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof freut sich besonders, dass Frau Turganbaj mit ihren beeindruckenden, anrührenden und in ganz besonderem Maße außergewöhnlichen Keramikarbeiten den Weg in den Hessischen Verwaltungsgerichtshof gefunden hat. Ihre Gefäße und keramischen Platten bilden Kompositionen, die scheinbar außerhalb der realen Zeit existieren. Die feinen Verästelungen, Linien und Flechtengebilde variieren und gehen in ihren auseinanderstrebenden Bewegungen neue Verbindungen ein. Die Oberflächen der Objekte werden für die Künstlerin zur Leinwand. „Ich lade die Natur ein, darauf zu zeichnen und zugleich kann ich das Motiv durch meine langjährigen Erfahrungen mitbestimmen.“

Gezeigt werden im Lichthof und dem angrenzenden Bereich sowohl Keramiken als auch Fotografien der Künstlerin.

Katrin Lehmann
Richterin am Hess. VGH
- Kunstbeauftragte -