„Keramik und Glas“ von Katrin Apel

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Platte, 30x30 cm, KerPlatte, 30x30 cm, Keramik und Floatglasamik und Floatglas
Platte, 30x30 cm, KerPlatte, 30x30 cm, Keramik und Floatglasamik und Floatglas

Der Hessische Ver­waltungs­gerichts­hof freut sich, Katrin Apel als erste Künstlerin im Jahr 2017 im Lichthof begrüßen zu dürfen!

Die Ausstellung „Keramik und Glas“ wird in der Zeit vom 25. Januar 2017 bis zum 21. April 2017 im Lichthof des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs, Brüder-Grimm-Platz 1, 34117 Kassel, zu sehen sein. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr und Freitag von 9.00 bis 13.00 Uhr.

Die Ausstellungseröffnung ist am Mittwoch, den 25. Januar 2017, 17.00 Uhr.

Die Ausstellung wird durch den Präsidenten des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs, Herrn Dirk Schönstädt, eröffnet werden. Einführende Worte zu den gezeigten Arbeiten erfolgen durch Kordula Klose, die musikalische Begleitung durch Antonia Lang – Cello.

Katrin Apel absolvierte nach dem Abitur ein Studium der Freien Kunst an der Universität Kassel, Schwerpunkt Keramik bei Professor Ralf Busz, das sie im Jahr 1992 mit dem Diplom abschloss. Im Rahmen einer Studienreise bereiste sie zwei Monate lang Südkorea und baute nach dem Abschluss ihres Studiums eine eigene Werkstatt in Kassel auf, in der sie freischaffend tätig ist. Dort bietet sie vielfältig keramische Kurse für Kinder und Erwachsene an und gründete im Jahr 2006 zudem den Verein „Kunst und Integration e. V“, in dem Projekte mit Gruppen im sozialen Kontext angeboten werden. Seit dem Jahr 1986 hat sie kontinuierlich an Ausstellungen und Wettbewerben teilgenommen.

Bei den im Lichthof gezeigten Arbeiten von Katrin Apel verbindet sie die Materialien Keramik und Glas. Dem Betrachter zeigen sich Ruhe ausstrahlende, formstrenge geometrische Werkstücke, die zugleich durch das Spannungsverhältnis der beiden Materialien ein Eigenleben entwickeln. Askese und ein Höchstmaß an sinnlicher Erfahrung schließen sich dabei nicht aus, sondern bedingen einander, so Kirsten Jäschke in der Besprechung einer Ausstellung Katrin Apels in Dresden. Bei den Werkstücken wird die Form des gläsernen Elements durch die darunter befindlichen keramischen Segmente bestimmt. Dies geschieht, indem auf Tonkörpern liegende Glasplatten in einem Brennofen erhitzt werden. Während dieses Prozesses wird das Glas weich und schmiegt sich an den Ton an, wodurch Vertiefungen entstehen. Die so entstandenen Werkstücke sind ästhetisch überzeugend und ein Genuss für das Auge!

Katrin Lehmann
Vorsitzende Richterin am Hess. VGH
- Kunstbeauftragte -