Ute Jeutter lebt in Eschborn, arbeitet als Sängerin, Chorleiterin und Vocal Coach, sowie als Malerin in ihrem Atelier in Offenbach. Oft malt sie auf Reisen, vor Ort entstehen kleine Gemälde und Skizzen sowie Fotos, die zuhause in große Gemälde umgesetzt werden.
New Coat of Paint: ein Song von Tom Waits, dem Leben einen neuen Anstrich verpassen. Das möchte ich mit meinen Gemälden, dem trübseligsten Grau noch die schönsten Farben entlocken, unspektakuläre Szenen ins Licht rücken, der Menschen Würde und Schönheit festhalten,
Als Sängerin habe ich 2008 den Übergang von der Klangfarbe zum Farbklang gefunden. Ich liebe den Zufallscharakter der Aquarelltechnik, für mich entspricht sie meiner Musikrichtung, dem Blues und Jazz. Auch dort wird improvisiert, man greift auf, was man zugespielt bekommt, Fehler lassen sich nicht übermalen, sondern führen zu spontanen Lösungen. Auch fasziniert mich die Strahlkraft dieser Farben. Musikalisch dem „Blau“ (Blues) verfallen, liebe ich es in der Malerei in allen Farben zu schwelgen, um expressiv den bunten Alltag zu beschreiben.
In meinen Bildern gebe ich mich nicht der Phantasie hin, sondern bin immer auf Entdeckungsreise nach interessanten Motiven. Im Wind flatternde Wäsche, alternde Badenixen, der morbide Charme abfallenden Putzes mediterraner Architektur, das pulsierende Leben auf den Straßen im Süden, der Fisch auf meinem Teller …. Meine Motive entspringen dem Alltag, nicht der Phantasie, dem Alltag mit den Augen der Liebe gesehen und wert, gemalt zu werden. Es sind nicht die Hochglanzmotive, die uns berühren.
Theo Koch wurde 1966 geboren. Die Zeichen- und Maltechniken hat er sich zunächst autodidaktisch angeeignet und vertiefte sie später in einem Studium der Kunstpädagogik. Er lebt in Oberursel und arbeitet dort freischaffend als Künstler und Illustrator. In den Räumen des Verwaltungsgerichts Wiesbaden stellt er eine breite Auswahl seiner Werke aus.
In die Wolken schauen: Kennen Sie das auch? Wenn man in die Sommerwolken schaut sieht man alles Mögliche: Tiere, Gesichter, wilde Kämpfe, …
So ähnlich geht es mir oft, wenn ich Kunst anschaue, und so sollen auch meine Bilder angesehen werden. Man rätsele nicht darüber was der Künstler sagen will, sondern schaue selbst was man in den Wolken der Kunst erkennen kann.
Die Bilder sollen den Betrachter dazu einladen, ihre Geschichten selbst zu vervollständigen, und wenn dabei statt neuen Erkenntnissen nur interessanter Unfug herauskommt ist das durchaus im Sinne des Künstlers.
Um ihr Interesse zu wecken hier noch einige wichtige Fragen des Lebens, zu denen Sie in dieser Ausstellung eine Antwort finden können:
Gibt es kriminelle Paprika? Was muss man tun, um seinem Zitronenbäumchen ein sonnigeres Leben zu bieten und wie bekommt man Licht ins Dunkel?
Künstlerführungen am
- 24. September 2026, 15:00 Uhr
- 16. Oktober 2026, 15:00 Uhr
- 33. November 2026, 15:00 Uhr